Saving Yello - Ein Fisch auf Abwegen

Von heranwachsenden Kindern aufgezogene Haustiere hatten schon immer eine kürzere Lebenserwartung also so manches Wald- und Wiesentier. So werden der Katze gerne mal die Puppenklamotten angezogen, der Hund gebadet und geschminkt und der Hamster mit an den Kaffeetisch gesetzt. Doch was der Fisch Yello durchmachen muss geht auf keine Kuh… äh… Fischhaut. So wird Yello am Anfang des Spiels von seiner Besitzerin Mathilda aus dem Goldfisch Glas genommen und mitten im Kinderzimmer auf den Boden geworfen. Aus eigener Kraft schafft es Yello natürlich nicht wieder zurück ins kühle Nass zu kommen und so muss der Spieler durchziehen und zielen, um den kleinen gelben Fisch wieder ins Aquarium zu bugsieren.

Das neue Spiel des Publishers dreamfab aus Regensburg verspricht so manche kniffligen Aufgaben und einige Stunden Spielspaß. Es gibt viele verschiedene Themenlevel in denen Yello durch Küche, Kinderzimmer und Co. ins Aquarium und über Hindernisse „geschossen“ wird. Abwechslung wird vor allem durch die vielen zusätzlichen Upgrades geboten, welche mit Yello im Laufe des Spiels freigespielt werden können.

So lässt sich in manchen Levels eine kleine Dynamitstange aufnehmen, mit welcher Hindernisse zerstört werden , um Yello den Weg zum Fischtank freizumachen. Yello kann auch schockgefrostet um Metallhindernis abzuräumen oder in einen Kugelfisch verwandelt werden um an den Wänden haften zu bleiben. Das Ziel des neuen Physik-Puzzlers ist es, Yello möglichst schnell durch die 40 Level zu jage, um so den Highscore immer höher zu schrauben.

Der Physik-Puzzler Saving Yello ist für die iPhones 3G, 4 und 4S, sowie für iPad 1 / 2 und iPod Touch aber der dritten Generation ab dem 17. November in Apples iTunes Store erhältlich.  

Apple lässt Dokumente in die iCloud abheben

Der gesundheitlich angeschlagene Steve Jobs ließ es sich nicht nehmen den 5.000 anwesenden Entwicklern auf der World Wide Developers Conference persönlich die neueste Apple-Entwicklung vorzustellen: Mit iCloud greift Apple ab kommendem Herbst an und versucht einen neuen Internet-Service aufzubauen.

Ähnlich wie beim gefloppten Projekt MobileMe können Nutzer über iCloud Emails, Kontakte, Kalendereinträge, Fotos und Dokumente, die in den iWork-Programmen erstellt wurden, abspeichern und von jedem beliebigen mobilen oder stationären Gerät aus abrufen. Das Programm speichert  alte, bearbeitete und neue Dateien automatisch auf den Servern von Apple und übernimmt die Synchronisation zwischen allen registrierten Geräten, wie iPhone, iPad oder Mac-Rechnern, auf denen das Programm auch installiert ist.

Steve Jobs sagt selbst: Datensynchronisation wird damit überflüssig – die „macht uns verrückt“. Geräte, die für iCloud vorbereitetet sind, bearbeiten alle Dateien direkt auf den Apple Servern, die in North Carolina beheimatet sind. So kann zu jeder Zeit, von jedem Standpunkt und Gerät aus auf alle persönlichen Dokumente zugegriffen werden: Nutzer haben in Zukunft also immer alles Wichtige bei sich!

 
Ausblick in die Zukunft - Das wird ab Herbst möglich sein:

Mit dem iPhone aufgenommene Bilder können – sobald das iPhone über WLAN mit dem Internet verbunden wird – sofort per „Photo Stream“ in die iCloud zur Ablage geschickt  werden. Dort sind sie für 30 Tage gespeichert und abrufbar, können aber jederzeit durch Verschieben in ein Album für immer gesichert werden.

Ohne Aufwand ist in Zukunft auch die Sicherung des kompletten Systems möglich, denn Apple erstellt über iCloud täglich ein Backup aller Daten der mit dem Internet verbundenen Geräte. Verloren geglaubte Daten und Einstellungen können so jederzeit wiederhergestellt werden.

Ein besonderer Vorteil von iCloud: Eine Übersicht aller Lieder und Apps, die bei iTunes oder im AppStore gekauft werden, finden sich automatisch in der iCloud und können darüber ganz einfach und ohne umständliches hochladen auf einen Server auch auf andere Geräte übertragen und installiert werden.

Zusätzlich schüttelt Apple noch ein Angebot namens „iTunes Match“ aus dem Ärmel. Dieses erkennt alle auf den Geräten gespeicherten Musikdateien – selbst die, die nicht über den iTunes Store gekauft wurden - und macht sie über iCloud für alle Devices verfügbar. Für diesen zusätzlichen Dienst fällt allerdings eine jährliche Gebühr von 25 US$ an.

Kostenfrei steht grundsätzlich das komplette Programm iCloud sowie 5GB Speicherplatz für Mails, Dokumente und Sicherheits-Backups zur Verfügung. Fotos, Musik, Apps und Bücher aus den Apple Online-Stores werden dabei nicht mitgezählt. Sollten die 5 GB trotzdem nicht ausreichen:  Zusätzliche Speicherkapazität kann jederzeit zugekauft werden.

In iOS5 und dem im Juli erscheinenden erneuerten Mac-Betriebssystem 10.7, genannt „Lion“ wird iCloud schon standardmäßig integriert sein. MobileMe kostete damals 99 US-Dollar im Jahr. iCloud wird vollkommen kostenlos erhältlich sein. Abzuwarten bleibt also, wie Apple dies finanzieren möchte – etwa über Premium Features oder Werbung?

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